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Jugger: Der Film

Mannschaften vor Anstoß

"The word 'Juggernaut' is a [...] powerful sounding word, but I didn't wanna use a conventional word [...] Jugger is kind of short for it." - David Webb Peoples

Titel: Jugger: Kampf der Besten (the Blood of Heroes)
Hauptdarsteller: Rutger Hauer - Joan Chen
Dauer: 85 min. (FSK 16) / 99 min. (FSK 18)
Jahr: 1989

Der Endzeitfilm "Blood of Heroes" (auch "Salute to / of the Jugger") des Regisseurs und Drehbuchautors David Webb Peoples (Drehbuch auch: 12 Monkeys, Blade Runner, Unvorgiven, Hero) wäre ein B-Movie unter vielen, würde er sich nicht ausschließlich und mit Hingabe einem (zur Drehzeit) fiktiven Sport widmen: Jugger.

Steinzähler

Der "Stein"-Rundenzähler

Im Film zieht eine Mannschaft durch eine Wüstenei von Dorf zu Dorf und tritt gegen die lokalen Mannschaften im Kampf um einen Hundeschädel an - und dabei geht es zur Sache, denn die Spieler sind mit Ausnahme des Qwik [sic] mit schweren Schlägern versehen, und mit denen hauen sie sich gegenseitig ganz ordentlich auf die Glocke.

Schrankträger

Der kuriose Schrankträger


Wie David Peoples - im Übrigen ein erfrischend freundlicher und hilfsbereiter Mensch - sagte:
"I definitely didn't want it to be martial arts, martial arts always looks baletic and graceful [...] I very much wanted this a game of courage and endurance rather than a game entirely of skill."
So lebt der Film ganz und gar für und von dieser martialischen Sportart, aus der das - harmlose - heutige Jugger hervorgegangen ist.

Auf Deutsch ist dieser Film in einer FSK 16-Fassung zu sehen. Vergleicht man diese Fassung mit der ungeschnittenen australischen Version (die US-Version ist gleichfalls gekürzt), so bekommt man längere Spiel- respektive Kampfszenen zu sehen, deren erhöhter Brutalitätsgehalt allerdings hinter den neueren Filmen weit zurücksteht (kaum einen hartgesottenen Kinogänger wird noch das Ausspucken eines abgebissenen Ohrläppchens erschüttern).
Patrouille der Roten Stadt in FSK18 Wichtiger sind die Dialoge, die der Schere zum Opfer gefallen sind, und nicht zuletzt zwei Szenen, von denen mindestens eine als Schlüsselszene zu werten ist: Zum einen die Kontrolle durch motorisierte "Zöllner" der Nine Cities (Abbildung rechts), zum anderen - nichts weniger als der Schluß. Der nämlich fehlt in der FSK 16-Fassung ganz. Hier bricht der Film abrupt ab, dort wird das Schicksal der Hauptfigur Sallow gezeigt. Es gibt einen hervorragenden Überblick über die geschnittenen Szenen bei < a target="new" href="http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=2609785">Schnitterbichte.com
Und was die Gewalthaltigkeit betrifft: Der Film zeigt sie, verherrlicht sie aber nicht, wie es beispielsweise der über alle Maßen gelobte "Matrix" ohne Unterlaß tut. Man erinnere sich an das Dahinschlachten von Portieren und machtlosen Soldaten im Erdgeschoss des Agentenhochhauses (die ja auch im Film "real" und nicht etwa nur "virtuell" sterben).


Insgesamt erscheint, wie so oft, die ungeschnittene Version weitaus stringenter und klarer als die geschnittene. Wer sich den Film ansehen möchte, dem sei daher von vorneherein die Originalfassung zu empfehlen. Englischkenntnisse vorausgesetzt: Die herausgeschnittenen Teile sind zwar in einer deutschen FSK 18-DVD-Fassung erhältlich, jedoch bleiben sie unsynchronisiert. Aber Englisch ist bei dem Film ohnehin das einzig Wahre.

Eine gute, bebilderte Besprechung auf Englisch findet sich auch bei Quiet Earth.

Sallow im Abspann FSK18